Haarausfall und korrelierte Krankheiten

Haarausfall und korrelierte Krankheiten

Haarausfall trifft Männer und Frauen – allerdings in verschiedenem Alter. Der Haarausfall bei Männern wird durch immer größere Geheimratsecken, sowie teilweise einer runden Tonsur auf dem Kopf gekennzeichnet. Bei Frauen verläuft der Haarausfall dagegen eher diffus. Ein besonders dramatische Form von Haarausfall ist die Alopecia areata, bei der die Krankheit den völligen Verlust der Haare auf dem Kopf oder in schlimmen Fällen auch Gesicht und Körper bedeuten kann. Zum Glück sind diese Fälle nicht sehr häufig, meist handelt es sich um “normalen” anlagebedingten Haarausfall. Es gibt mehrere verfügbare Therapiemöglichkeiten gegen den Haarausfall, zwei bedeutende Arzneimittel sind Minoxidil (Rogaine / Regaine) und Finasterid (Propecia / Proscar). Sie helfen beim das Haarwachstum bei einer größeren Anzahl von Patienten, allerdings ist das Ausmaß der Wirkung sehr verschieden. Viele andere Produkte werden gegen Haarausfall ausgepriesen, leider halten nicht alle Wundermittel was sie lauthals verkünden.

Bei Männern ist auch eine Haartransplantation eine Option. Dabei werden Bündel von mehreren Haaren von der Rückenseite der Kopfhaut auf die kahlen Stellen an der Vorderseite verpflanzt. Der Vorteil der Haartransplantation liegt in der schnellen und meist sicheren Durchführung, dafür kostet eine Haartransplantation zwischen 2 und 5000 EUR, manchmal auch mehr. Es gibt verschiedene Techniken um eine Haartransplantation durchzuführen, grob unterteilbar in “Strip” und “FUE”. Bei einer Haartransplantation nach der Strip-Methode wird ein Streifen entnommen, während bei der FUE einzelne Haarbündel herausoperiert werden. Die Unterschiede zwischen den Methoden sind gewaltig, genauso wie die Preise.

Bei Frauen ist es oft sinnvoll, sich die Blutspiegel der Hormone anzuschauen. Gerade das weibliche HormonÖstrogen spielt bei Haarausfall eine bedeutende Rolle. Die zwei Hauptursachen für Östrogendominanz sind: 1) Verschmutzung der Umwelt (wie Autoabgase oder Tablettenreste im Wasser) 2) Toxine in der Nahrung (Färbemittel, Aromen usw.) Diese zwei Quellen des Östrogens sind in modernen Gesellschaften alltäglich und sind zunehmend genauso kritisch wie Haarausfall und andere östrogengebundene Gesundheitsprobleme. Die Leber ist mit Östrogen gestresst und wird nicht fähig sein, um mit dem Übermaß daran in der Umwelt umzugehen. Um wirksam Ihre Östrogenniveaus zu senken und Ihren Haarausfall zu stoppen, müssen Sie die Leber entlasten.Die Möglichkeiten der Leber das gesamte Östrogen wirksam abzubauen, bevor es in Östrogen und DHT umgewandelt wird muss gesteigert werden. Dieses zu tun, ist möglich, in dem man besondere Produkte zur Entgiftung der Leber anwendet.

Eine häufige Behandlung ist die Anwendung von Cortison. Kortikoide werden breit benutzt, um verschiedene Hautkrankheiten zu behandeln, wie bei starkem Haarausfall und Neurodermitis. Wenn man diese gegen die Hautkrankheiten zu oft benutzt, kann die Haut beschädigt werden und dünn werden. In der Regel sollte daher bei Hautkrankheiten versucht werden, mit möglichst geringen Dosierungen an Steroiden auszukommen. Glücklicherweise ist gerade bei Hautkrankheiten eine externe Anwendung meist ausreichend. ———-

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